Datenschutz = moderne Schule = korrekte Abläufe

Schule unterliegt in der heutigen Zeit unglaublich vielen Einflüssen. Die Erwartungen aller Seiten sind enorm. Es soll oder soll nicht modernisiert werden. Es soll oder soll nicht digitalisiert werden. Die einen Eltern fordern Informationen via E-Mail, die anderen beschweren sich darüber, dass nichts gegen die WhatsApp-Klassengruppe unternommen wird.

Das digitale Klassenzimmer, EDV-gestützte Notenverwaltung und Betreuung der Schul-EDV durch externe Dienstleister oder die Datenverarbeitung auf privaten Rechnern der Lehrkräfte sind bereits fester Bestandteil des Schulalltags. Jenseits der vielschichtigen Erwartungen aller Beteiligten gilt es dennoch, dass sämtliche Datenumgänge im Rahmen einer Bewertung begründet sein sollten und datenschutzrechtlichen Kriterien standhalten müssen. Alle Abläufe, die sich gegebenenfalls nicht mit den geltenden Gesetzen oder Verordnungen in Übereinstimmung bringen lassen, gilt es zügig zu korrigieren.

Die oder der Datenschutzbeauftragte muss auf den gelebten Alltag in der Schule eingehen, die Abläufe bewerten und Handlungsempfehlungen geben. Wesentliche Rechtsgrundlagen finden sich für Schulen u.a. im Bundesdatenschutzgesetz, den jeweiligen Landesdatenschutzgesetzen, den Schulgesetzen der Bundesländer, dem Sozialgesetzbuch und in einschlägigen Verwaltungsvorschriften. Mit Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung am 25.05.2018 werden ein Großteil der diesbezüglich bisher geltenden Vorschriften aus Bund und Ländern fortan im Rahmen der europaweit harmonisierten Verordnung zu finden sein.

Für die rechtskonforme Umsetzung des Datenschutzes im Schulalltag zeichnen ganz überwiegend der Schulleiter bzw. die Schulleiterin verantwortlich.